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Starker Schneefall und Sintflut zugleich in Italien

Wetterkapriolen

© Reuters

Starker Schneefall und Sintflut zugleich in Italien

  • In Norditalien schneit es seit zwei Tagen heftig. Hauptbetroffen waren die Regionen Ligurien, Friaul und Trentino-Südtirol. Im Trentino fiel in einigen Schulen der Unterricht aus. Auf den Mailänder Flughäfen Linate und Malpensa kam es wegen der Schneefälle zu Verspätungen.

Das Innenministerium appellierte an die Norditaliener, möglichst auf Autofahrten zu verzichten, da auch am Donnerstag mit heftigem Schnee zu rechnen sei. In Venedig gab es erneut Hochwasser-Alarm. Ein Großteil der Lagunenstadt war überschwemmt. Für Freitag wird ein Pegel von 1,3 über normal prognostiziert.

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Überschwemmungen im Süden
Unterdessen wurde Mittel- und Süditalien von heftigen Regenfällen heimgesucht. Gewitter mit Hagel sorgten in Rom und der Region Latium für Chaos.

kolosseum
Foto: (c) APA

In der italienischen Hauptstadt kam es zu Überschwemmungen, der Tiber trat in der Region Umbrien über die Ufer. Der römische Polizeichef appellierte an die Stadtbewohner, wegen der schwierigen Wetterlage auf ihr Auto zu verzichten. Eine Frau starb in Monterotondo nördlich von Rom in den Fluten - ihr Auto war in einer überfluteten Unterführung steckengeblieben.

In Süditalien waren viele Schiffsverbindungen wegen starken Regens und stürmischer See unterbrochen. Besonders schwierig war die Situation in Palermo. Wegen der heftigen Regenfälle mussten Rettungsmannschaften mehreren Autofahren zur Hilfe kommen.

Wintereinbruch auch in der Schweiz
Die starken Schneefälle in der Schweiz halten an. Bis Donnerstag in der Früh fielen fast im ganzen Land rekordverdächtige Schneemengen. Die Alpen liegen unter einer meterdicken Schneedecke. Mindestens bis Freitagabend soll es weiter schneien, wie die Wetterbeobachter mitteilten.

Während im Schweizer Mittelland bis zu 20 Zentimeter Schnee lagen, wurden im Tessin für diese Jahreszeit ungewöhnliche 50 Zentimeter Neuschnee gemessen. Mit der Schneehöhe steigt auch die Lawinengefahr: Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos bezeichnete die Lawinengefahr in Teilen der Alpen als groß, was der zweithöchsten Gefahrenstufe entspricht.

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