Sturm

Hurrikan-Warnung

 

Sturm "Edouard" fegt über Texas

Mit Sturmböen und peitschendem Regen hat der Tropensturm "Edouard" am Dienstag die texanische Golfküste erreicht. Der Sturm habe mit bis zu hundert Kilometern pro Stunde über den Küstenstreifen nahe der Grenze zum Bundesstaat Louisiana geblasen, teilte das in Miami ansässige Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mit.

Die schlimmsten Befürchtungen sind allerdings nicht eingetreten: "Edouard" entwickelte sich nicht zum Hurrikan. Die Meteorologen gingen davon aus, dass der Tropensturm rasch an Kraft verliert, nachdem er Land erreicht hat. Allerdings erwarteten sie stellenweise bis zu 25 Zentimeter Regen.

"Edouard" hatte sich mit heftigen Regenfällen und Windböen angekündigt und die Behörden zu einer Hurrikan-Warnung veranlasst. Mehr als fünf Millionen Menschen könnten in den Küstengebieten davon betroffen sein, hieß es bei den Behörden. Die Ölkonzerne Shell und Chevron zogen sicherheitshalber Personal von ihren Bohrplattformen im Golf von Mexiko ab, wobei die Ölförderung nach Angaben der beiden Firmen aber nicht beeinträchtigt war.

Zwei Wochen zuvor war der Hurrikan "Dolly" mit Windböen von mehr als 180 Stundenkilometern über die Region hinweggezogen. Meteorologen erklären einen Tropensturm erst dann zum Hurrikan, wenn er mehr als 120 Stundenkilometer erreicht. Für die Sturmsaison 2008, die am 30. November endet, sagen sie eine überdurchschnittlich hohe Zahl von sechs bis neun Hurrikanen für die Golfregion voraus.

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