Taucher stirbt bei der

Forscher-Drama

 

Taucher stirbt bei der "Britannic"

Bei der Erforschung des 1916 in der Ägäis versenkten "Titanic"-Schwesterschiffs "Britannic" ist am Sonntag ein Taucher ums Leben gekommen, wie das griechische Marineministerium mitteilte. Der 37-jährige erlag in einem Krankenhaus der sogenannten Taucherkrankheit. Der erfahrene Taucher gehörte zu einem Team von National Geographic, das neun Tage lang das Wrack der "Britannic" vor der Küste der Insel Kea untersuchen wollte.

Carl Spencer hatte bereits vor sechs Jahren eine ähnliche Expedition geleitet und war auch Teil des Teams vom Discovery Channel, das unter der Führung des Filmregisseurs James Cameron das Wrack der "Titanic" im Nordatlantik untersuchte. Der Rumpf der 1914 gebauten "Britannic" war nach der Katastrophe ihres Schwesterschiffs im Nordatlantik zwei Jahre zuvor neu konzipiert worden, doch wurde sie nie wie geplant als Passagierschiff auf der Atlantik-Route eingesetzt.

Im Ersten Weltkrieg diente die "Britannic" als Lazarettschiff und wurde am 21. November 1916 versenkt. Dabei kamen 30 der mehr als 1.000 Menschen an Bord - die meisten von ihnen waren verletzte Soldaten der Schlacht von Gallipoli - ums Leben. Die 2003 von Spencer geleitete Untersuchung brachte Hinweise darauf, dass das Schiff auf eine Mine lief und nicht von einem Torpedo getroffen wurde.

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