Tausende Obachlos nach Beben in Afrika

Große Seen

Tausende Obachlos nach Beben in Afrika

Durch das schwere Erdbeben in der Region der Großen Seen in Afrika haben nach Behördenangaben tausende Menschen ihr Obdach verloren. Im Westen Ruandas und im Osten der Demokratischen Republik Kongo habe das Beben verheerende Schäden angerichtet, berichteten Hilfsorganisationen am Montag.

Sechs auf der Richterskala
Nach neuen Angaben der Behörden kamen bei dem Beben der Stärke sechs auf der Richterskala in beiden Ländern mindestens 43 Menschen ums Leben, mehr als 450 weitere wurden verletzt. Am stärksten betroffen war den Angaben zufolge der Bezirk Rusizi in Ruanda, wo beim Einsturz einer Kirche allein zehn Menschen starben. In Folge des Bebens waren die Telefonleitungen in den Bezirk am Montag zeitweise weiter unterbrochen.

In der kongolesischen Provinz Süd-Kivu ereigneten sich in der Nacht auf Montag mehrere leichte Nachbeben. Weil viele Menschen den Anweisungen gefolgt seien und unter freiem Himmel übernachtet hätten, habe es keine neuen Opfer gegeben, sagte der Bürgermeister der Stadt Bukavu, Guillaume Bonga. Fast alle Häuser in der 300.000-Einwohner-Stadt seien jedoch beschädigt worden. Für die Versorgung von Verletzten und Obdachlosen würden Decken, Zelte und Medikamente benötigt, sagte er. Das Beben am Sonntag war auch in Burundi zu spüren gewesen.

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