Testfahrer stirbt in geheimem Porsche-Prototypen Testfahrer stirbt in geheimem Porsche-Prototypen Testfahrer stirbt in geheimem Porsche-Prototypen Testfahrer stirbt in geheimem Porsche-Prototypen Testfahrer stirbt in geheimem Porsche-Prototypen

Crash in Deutschland

© APA

 

 

 

 

Testfahrer stirbt in geheimem Porsche-Prototypen

Der Autohersteller Porsche testete einen geheimen Protoypen eines Porsches auf der Autobahn in Deutschland. Der Testfahrer verunglückte in dem Super-Sportwagen tödlich bei Weiterstadt auf der A5 von Frankfurt nach Heidelberg.

Der Unfall passierte, als der Wagen aus der Autobahnauffahrt heraus voll beschleunigte und ins Schleudern geriet. Im Bereich der Unfallstelle habe es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahn in Richtung Süden musste wegen den Bergungsarbeiten, die bis etwa 7 Uhr andauerten, zeitweise voll gesperrt werden. Davon betroffen war auch der Gegenverkehr in Richtung Frankfurt.

Zweiter Testfahrer konnte noch ausweichen
Ein Porsche-Sprecher bestätigte, dass der Verunglückte im Auftrag des Unternehmens unterwegs war. "Er war einer der erfahrensten Testfahrer", sagte der Sprecher. Der 51-Jährige aus dem Entwicklungszentrum des Sportwagenbauers in Weissach bei Böblingen sei 25 Jahre lang Testfahrer für die Stuttgarter gewesen. Die Fahrt habe am Donnerstagabend um 22 Uhr begonnen und sollte am Freitagmorgen um 6 Uhr enden, hieß es weiter.

Bei dem Unfallfahrzeug handelte es sich dem Sprecher zufolge um einen 911er Cabriolet-Prototypen der nächsten Generation. Ein zweiter Testfahrer von Porsche, der dem Unfallfahrzeug in einem viertürigen Prototyp des Panamera gefolgt war, konnte offenbar noch rechtzeitig ausweichen und anhalten.

Kein Hochgeschwindigkeitstest
Die Fahrer seien nachts unterwegs gewesen, weil es sich um einen Straßendauerlauftest gehandelt habe, sagte der Porsche-Sprecher. Es sei kein Hochgeschwindigkeitstest gewesen. "So etwas führen wir nicht auf öffentlichen Straßen durch", betonte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt schaltete zur Klärung der Unfallursache einen Gutachter ein. Die Polizei gab den Schaden in einer ersten Schätzung mit mehreren zehntausend Euro an.

In der Vergangenheit sorgten Unfälle von Testfahrern auf öffentlichen Straßen immer wieder für Aufsehen. So wurde im Jahr 2004 ein Mercedes-Testfahrer verurteilt, der auf der A5 zwischen Karlsruhe und Bruchsal mit Tempo 220 bis 250 auf einen Kleinwagen zugerast war und die Fahrerin dabei so erschreckt hatte, dass sie ins Schleudern kam und auf einen Baum am Straßenrand prallte. Bei dem Unfall kamen die 21-Jährige und ihre zweijährige Tochter ums Leben. Der Mann erhielt ein Jahr Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe. Er selbst bestritt, zum fraglichen Zeitpunkt am Unfallort gewesen zu sein.

Foto: (c) APA

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