England

"Todesengel" muss 30 Jahre in Haft bleiben

Die Britin muss mindestens 30 Jahre im Gefängnis bleiben. Das Oberste Gericht in London wies die Berufung der als "Todesengel" bekanntgewordenen Beverly A. gegen das Urteil von 1993 ab. Damals hatte ein Gericht die heute 39-jährige Krankenschwester zu lebenslanger Haft verurteilt, weil sie vier Kinder ermordet hatte, unter ihnen drei Babys und ein elfjähriger behinderter Junge. Außerdem war sie des dreifachen versuchten Mordes und der schweren Körperverletzung an sechs weiteren Kindern für schuldig befunden worden.

Alle Opfer hatten sich in ihrer Obhut in einem Krankenhaus im Nordosten Englands befunden. Die meisten der Überlebenden sind seitdem behindert. Die Taten ereigneten sich 1991 im Zeitraum von 15 Tagen und schockierten damals die Öffentlichkeit.

A. wollte mit der Berufung erreichen, dass ihre Haftstrafe reduziert wird. Richter Stanley Burton setzte jedoch eine Minimalstrafe von 30 Jahren fest. Nach ihrer Verbüßung wird der "Todesengel" nur freigelassen, wenn eine spezielle Kommission feststellt, dass von ihr keine Gefahr für die Öffentlichkeit mehr ausgeht.

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