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Somalia

 

 

 

 

 

 

 

 

Tödlicher Streit unter den Piraten ausgebrochen

Auf der gekaperten "Faina" ist ein blutiger Streit unter den Seeräubern ausgebrochen: Die etwa 50-Mann starke Kidnapper-Gang diskutierte heftig über das weitere Vorgehen. Einige von ihnen sind offenbar dafür, dem internationalen Druck nachzugeben und aufzugeben.

Radikale unter ihnen sind strikt dagegen - und wollen ihre Millionen-Forderung durchsetzen. Die Diskussion endete laut der britischen Zeitung "The Daily Telegraph" für drei Piraten tödlich: Sie starben im Kugelhagel bei einer Schießerei an Bord.

Dramatische Bilder des Überfalls
Die Bilder der Entführung sind dramatisch - und zeigen, mit welch einfachen Mitteln der Ozean-Riese vor der somalischen Küste überfallen wurde: Mit kleinen Booten näherten sich die Seeräuber der "Faina" - und brachten am Donnerstag den mit 33 Panzern beladenen ukrainischen Giganten in ihre Gewalt. Einen Todesfall hat es bereits an Bord gegeben: Der Kapitän starb an Herzversagen.

Schwere Krankheit
"Der Kapitän war schwer krank", sagte ein russischer Seemann, wie der russische Fernsehsender Perwji Kanal am Montag berichtete. Er habe unter Bluthochdruck gelitten. Den anderen 20 Besatzungsmitgliedern ging es nach Angaben des Russen gut.

US-Kriegsschiffe bewachen die "Faina"
Der gekaperte Frachter wird nun nach Angaben eines US-Militärsprechers von mehreren amerikanischen Kriegsschiffen überwacht. Marinesprecher Nathan Christensen erklärte am Montag, Zerstörer und Kreuzer hielten sich in einem Umkreis von zehn Meilen um die "Faina" auf. Der Frachter hat nach ukrainischen Angaben 33 Panzer und Munition an Bord.

Lösegeld in Millionenhöhe
Die US-Streitkräfte befürchten, dass die Rüstungsgüter in die Hände islamistischer Aufständischer fallen könnten, die in Somalia die Regierung bekämpfen. Christensen erklärte, die amerikanischen Kriegsschiffe sollten die Gespräche zwischen den Piraten und den Schiffseignern beobachten. Auch Hubschrauber seien in der Region im Einsatz. Piraten hatten die "Faina" am Donnerstag entführt und fordern ein Lösegeld in Millionenhöhe.

Waffen für den Sudan?
Die Waffen waren nach Angaben der US-Marine für unbekannte Käufer im Sudan bestimmt. Die Fünfte US-Flotte in Bahrain hatte am Montag zunächst erklärt, die Ladung sollte an den kenianischen Hafen Mombasa gehen. Später hieß es, zusätzlichen Berichten zufolge sei die Fracht für den Sudan bestimmt gewesen.

Malaysische Öltanker gegen Lösegeld frei
Zwei vor einem Monat vor der somalischen Küste von Piraten gekaperte malaysische Öltanker sind gegen Lösegeld freigekommen. Wie die Reederei heute in Kuala Lumpur mitteilte, wurden die beiden Schiffe nach der Lösegeldübergabe von zwei malaysischen Kriegsschiffen in Richtung Dschibuti begleitet.

"Ein Lösegeld wurde für beide Schiffe bezahlt. Wir haben das Geld mit Hilfe der malaysischen Marine überbracht. Es war Barzahlung bei Lieferung", sagte der Chef der staatlichen Reederei MISC Bhd, Mohamad Hassan Marican, vor Journalisten in der malaysischen Hauptstadt.

Die Höhe des Lösegeldes wollte Hassan nicht nennen, örtliche Medien sprachen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium von vier Millionen Dollar (rund 2,7 Mio. Euro) für beide Schiffe. In

Fotos: (c) Reuters, AP, Getty

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