US-Zuckerfabrik fliegt in die Luft

40 Verletzte

© AP

US-Zuckerfabrik fliegt in die Luft

Bei einer Explosion in einer Zuckerfabrik in der Nähe von Savannah im US-Staat Georgia sind über 40 Menschen schwer verletzt worden. Sechs Arbeiter wurden mehr als zwölf Stunden nach dem Unglück noch vermisst, wie US-Medien am Freitag berichteten.

Opfer in Spezialklinik geflogen
Mehr als 20 Menschen erlitten so entsetzliche Verbrennungen, dass sie mit Hubschraubern in eine etwa 200 Kilometer entfernte Spezialklinik in der Stadt Augusta geflogen werden mussten. Ein Arzt sprach davon, dass bei manchen Patienten bis zu 90 Prozent der Haut verbrannt seien.

Die Explosion hatte sich am Donnerstagabend (Ortszeit) ereignet, als sich den Medienberichten zufolge etwa 200 Menschen in der Fabrik in Port Wentworth aufhielten. Danach schossen Flammen hoch in den Abendhimmel und fraßen sich rasch durch die Anlage, die schwer beschädigt wurde. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Sie sperrten auch einen Abschnitt des nahe gelegenen Flusses Savannah und durchkämmten ihn auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern, die sich in ihren Verbrennungsqualen in das Wasser geworfen haben könnten. Bis zum Freitagvormittag wurde aber keiner der Vermissten gefunden. Es werde nun gehofft, dass sie sich am Unglücksabend nicht in der Raffinerie befanden.

Die Unfallursache blieb zunächst unklar. Es werde jedoch vermutet, dass sich Zuckerstaub entzündete und dann explodierte. Er gilt als sehr leicht entflammbar.

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