Vater sah Lebenszeichen bei Frühchen

Bei der Totenwache

© sxc

Vater sah Lebenszeichen bei Frühchen

Ein wahres Gefühlschaos hat ein Paar in Paraguay nach der Geburt seines Kindes durchgemacht: Nachdem das schon für tot erklärte Frühchen zur Totenwache in das Heim seiner Eltern gebracht wurde, entdeckte der Vater, dass sein Sohn doch lebt. "Ich habe den Kasten aufgemacht, um mir die sterblichen Überreste anzusehen, und habe gemerkt, dass das Baby atmet", so Jose Alvarenga.

Zurück in Brutkasten
"Ich habe angefangen, zu weinen", ergänzte der glückliche Vater. Anschließend habe er das Frühchen zurück in die Klinik in der Hauptstadt Asuncion gebracht, wo sein Zustand in einem Brutkasten stabilisiert wurde.

Schlamperei untersucht
"Das ist ein sehr ungewöhnlicher Fall", sagte der Chef der dortigen Kinderabteilung, Ernesto Weber. Er kündigte eine Untersuchung an, da der behandelnde Arzt die Lebensfunktionen des Frühchens womöglich nicht ausreichend geprüft habe.

Geburtsgewicht 1/2 Kilo
Ein Mediziner der Geburtsstation gab aber an, dass das Personal nach der Geburt am Mittwoch eine Stunde lang versucht habe, das Kind wiederzubeleben. "Sein Puls war so schwach, dass er nicht zu spüren war", sagte der Arzt. Der Krankenakte zufolge wog das Kind bei der Geburt lediglich 500 Gramm.

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