Venedig versinkt im Hochwasser

Acqua Alta

Venedig versinkt im Hochwasser

55 Liter Regen sind in der Lagunenstadt in den letzten Tagen gefallen. Venedig steht unter Wasser - und zwar auch dort, wo Plätze eigentlich trockenen Fußes überquert werden könnt. Acqua Alta ("Hohes Wasser") nennen die Venezianer das winterliche Hochwasser, das bei starker Flut und niedrigem Luftdruck vom Meer in die Lagune gedrückt wird.
Ganz Italien erlebte aber Rekord-Niederschläge. Besonders schlimm war das Wetter-Chaos am Freitag. Rom wurde bei Wolkenbrüchen regelrecht lahmgelegt, Straßen standen zentimeterhoch unter Wasser, im westlichen Viertel Appia trat der Fluss über die Ufer und überflutete Wohnungen und Geschäfte. In Venedig sind die Folgen des Unwetters noch deutlich zu erkennen. Acqua Alta nennen die Einheimischen das Hochwasser mit dem Stadt immer öfter zu kämpfen hat.

Diashow Schwere Unwetter in Italien

Der Markusplatz steht unter Wasser

Acqua Alta in Venedig

Nur auf Stegen geht es durch die Stadt

Wasser dringt in Geschäft

Hochwasser am Markusplatz

Ein Straßencafe unter Wasser

Aktuelles Webcam-Fotot

Acqua Alta in Venedig

Manche haben ihre Freude mit dem Wasser

Aktuelles Webcam-Foto

Der Markusplatz am Freitag

Regen-Chaos auch in Rom

Süditalien litt unter den Unwettern

Überschwemmte Straße in Rom

Süditalien litt unter den Unwettern

Ganz Italien erlebte ein Unwetter-Wochenende

Aktuelles Webcam-Foto aus Venedig

Venedig am Montagmorgen

Venedig am Montagmorgen

Regenmasse in Rom

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Ernteausfälle durch Dauerregen:
Italiens Bauern schlagen Alarm: Die Produktion beliebter Lebensmittel "Made in Italy" leide stark unter schlechten Wetterbedingungen, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA am Samstag unter Berufung auf eine Analyse des Agrarverbands Coldiretti.

Bei Olivenöl sei etwa ein Rückgang von 35 Prozent zu erwarten. Auch die Tomatenernte oder den Ertrag von Hartweizen zur Herstellung von Pasta beobachtet der Verband demnach mit Sorge.

Olivenöl wird teurer:
Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete ebenfalls über die erwarteten Einbußen beim Olivenöl. Weil auch im wichtigen Produktionsland Spanien deutlich weniger als üblich eingebracht werde, sei mit Preiserhöhungen und schlechterer Qualität der Öle zu rechnen, schreibt das Magazin. Ein Coldiretti-Wissenschaftler sagte dem "Focus" zufolge, nun werde vermutlich viel Öl importiert - auch nach Italien. Außerhalb der EU seien aber die Sicherheitsstandards für Lebensmittel geringer.

Entwarnung in Österreich - aber neue Front:
Eine Entwarnung der Hochwassersituation hat es bereits am Samstag in Kärnten gegeben. Der Pegelstand der Drau ging zurück, jener der Gail stieg am Vormittag nur noch leicht. Laut Hydrographischem Dienst des Landes sind vorerst keine Überschwemmungen mehr zu erwarten. Allerdings soll am Dienstag das nächste Mittelmeertief Kärnten erreichen, mit neuerlichen Regenfällen.

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