Vulkan Stromboli ausgebrochen

Tausende Schaulustige

Vulkan Stromboli ausgebrochen

Nach gut vier Jahren ist der süditalienische Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Mittelmeerinsel wieder ausgebrochen. Es hätte sich ein Krater auf einer Höhe von 650 Meter des rund 900 Meter hohen Vulkans geöffnet, aus denen Lava ins Meer fließe, gaben Vulkanologen bekannt. Für Menschen auf Stromboli und den Nachbarinseln Lipari und Panarea jedoch keine Gefahr, hieß es.

Keine Touristenattraktion:
Schiffe und Flugzeuge wurden in die Region geschickt, um die Lage zu beobachten, Ausflüge auf den Vulkan wurden verboten. Tausende Touristen strömten auf die Insel, um das Naturschauspiel anzusehen. "Die Lage ist unter Kontrolle", versicherte der Bürgermeister der Insel Lipari, Marco Giorganni, unter deren Verwaltung auch Stromboli steht. Die Insel ist rund zwölf Quadratkilometer groß und liegt nördlich von Sizilien.

2002 hatten meterhohe Wellen Stromboli und die Nachbarinseln teilweise überschwemmt. Nach Angaben von Augenzeugen sollen die Wellen damals sogar bis zu zehn Meter hoch gewesen sein. Mehrere Häuser wurden beschädigt, drei Männer verletzt. Auch 2007 und 2010 war der Vulkan ausgebrochen.

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