Wächter von US-Atomraketen schliefen ein

Entlassen

Wächter von US-Atomraketen schliefen ein

Die US-Luftwaffe hat drei Offiziere entlassen, die sich auf einer Raketenabschussbasis mitsamt geheimer Startcodes ein Nickerchen gegönnt hatten. Die drei hatten ihre Schicht beendet und waren in einem Ruhebereich eingeschlafen. Bei sich hatten sie die Startcode-Komponenten, die normalerweise in Metallboxen untergebracht sind und die eine Kommunikation mit den Raketen ermöglichen. Einer der Offiziere verständigte seine Vorgesetzten von dem Vorfall.

Entlassung
Wie sich bei Ermittlungen herausstellte, waren die Startcodes nach Angaben der Luftwaffe nicht mehr aktuell und die ganze Zeit sicher. Die Entlassungen wurden bereits am vergangenen Donnerstag ausgesprochen, wie die Luftwaffe mitteilte. Die Basis sei die ganze Zeit bewacht gewesen, und die Offiziere hätten die Behälter die ganze Zeit mit sich geführt, hieß es weiter.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 12. Juli 2008 auf einer Abschussbasis rund 110 Kilometer nördlich des Luftwaffenstützpunktes Minot im US-Staat North Dakota. Den Offizieren war seither der Umgang mit Atomwaffen und Geheimmaterial untersagt.

Sicherheitspanne
Es war nicht die erste Sicherheitspanne in dem Luftwaffenstützpunkt Minot. Im August 2007 war ein mit Atomsprengköpfen bestückter Bomber von dort aus über mehrere US-Staaten geflogen.

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