Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern

Crash im Südpazifik

 

 

 

 

 

 

 

Walfangschiff kollidiert mit Tierschützern

Ein Schiff der streitbaren Umweltschutzorganisation Sea Shepherd ist am Freitag in der Antarktis mit einem japanischen Walfänger kollidiert. Berichte über Verletzte gab es nicht, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Der Gründer der Umweltschutzgruppe, der Amerikaner Paul Watson, sagte Kyodo, dass sein Schiff "Steve Irwin" die Walfänger daran hindern wollte, einen toten Wal an Bord der "Yushin Maru No.2" zu ziehen

Dabei sei ein anderes Schiff der Japaner vor ihnen aufgetaucht, so dass eine Kollision unvermeidlich gewesen sei, behauptete Watson. Er hatte angeblich noch versucht, auszuweichen. Der Direktor des japanischen Walforschungsinstituts ICR, Minoro Morimoto, bezeichnete die wiederholten Angriffe der Umweltschützer als "kriminell" und rief die Mitglieder der Internationalen Walfangkommission (IWC) dazu auf, das gewalttätige Verhalten der Umweltschutzgruppe zu verurteilen.

Buttersäure-Angriff
Demnach hatte die Sea-Shepherd-Crew am Vortag versucht, mit speziellen Geräten zum Umschlingen der Propeller die Walfangschiffe lahmzulegen, bevor sie die Schiffe mit Flaschen mit Buttersäure bewarfen. Watson gab zu, versucht zu haben, die Propeller der Walfänger außer Betrieb zu setzen, wie Kyodo weiter berichtete. Zugleich warf er der "zunehmend aggressiven" Walfangflotte der Japaner vor, das Leben seiner Männer bedroht zu haben. Japanische Harpunen-Schützen hätten sich zwei kleinen Booten der Umweltschützer zugewandt, die versucht hatten, das Töten eines Wales zu stören.

Kürzlich hatte die in den USA stationierte Umweltschutzgruppe den Japanern vorgeworfen, unter anderem Hochdruck-Wasserkanonen und militärisch geeignete Akustikwaffen gegen sie einzusetzen. Die japanische Walfangflotte plant in dieser Saison, im südlichen Meer rund 1.000 Wale für angebliche Forschungszwecke zu erlegen. Die Regeln der Internationalen Walfangkommission erlauben den wissenschaftlichen Walfang. Kritiker sehen darin jedoch einen Deckmantel für Japans kommerzielle Jagd.

Foto: (c) Reuters, AP, Apa

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