Zehn Verhaftungen im Duisburger Mafia-Mordfall

Italien

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Zehn Verhaftungen im Duisburger Mafia-Mordfall

Neun Monate nach dem sechsfachen Mafia-Mord in Duisburg hat die italienische Polizei am Donnerstag zehn Verdächtige verhaftet. Es handelt sich um Angehörige der süditalienischen 'Ndrangheta-Clans Nirta-Strangio und Pelle-Voltari. Die Festnahmen erfolgten im kalabresischen Dorf San Luca und in mehreren Städten, darunter Udine und Bologna.

Den Verdächtigen werden die Zugehörigkeit zur Mafia und illegale Geschäfte in Deutschland, vor allem im Raum Duisburg, zur Last gelegt. Ihnen wird auch Handel mit Waffen und Sprengstoffen sowie weitere Verbrechen vorgeworfen.

Der Nirta-Strangio-Clan, der auch in Deutschland aktiv ist, wird von den italienischen Behörden für die Duisburger Morde verantwortlich gemacht. Hintergrund sei ein seit Jahren tobender Kampf zwischen den beiden rivalisierenden Familienclans Nirta-Strangio und Vottari-Pelle-Romeo, der in Kalabrien bereits zu mehreren Morden geführt hat.

Am 15. August 2007 waren vor einer Pizzeria in der Duisburger Innenstadt sechs italienische Mitglieder des Vottari-Pelle-Romeo-Clans mit Kopfschüssen getötet worden. Die Männer waren zwischen 16 und 39 Jahren alt.

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