Zoobesucher von Tiger in Stücke gerissen Zoobesucher von Tiger in Stücke gerissen Zoobesucher von Tiger in Stücke gerissen

Wollte Foto machen

© AFP PHOTO/Biju Boro

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© Guwahati

Zoobesucher von Tiger in Stücke gerissen

Eine der größten Attraktionen des indischen Guwahati Zoo sind neben der Himalaya-Bären und asiatischen Löwen vor allem die bengalischen Tiger. Jedes Jahr staunen Tausende Besucher über die majestätischen Tiere. Sie heißen nicht umsonst "Royal Bengal Tigers".

Tödlicher Besuch
Für einen Besucher wurde am Dienstag das Staunen zum Verhängnis. Der Inder kam zu Nahe an das Gehege des Raubtieres. Er achtete weder auf die Warnhinweise noch auf die gefährlich weiten Gitterstäbe.

Gepackt und gerissen wie Beute in der Wildnis
Als er sich zum Gitter vorbeugte, um ein Foto zu machen, sprangen die Raubkatzen blitzartig auf. Mit einem Schwung der Riesen-Tatze packte eine den Zoobesucher und zog ihn näher an das Gitter. Dann bissen sich die Königstiger in den Arm des Mannes fest, als sei er eine Antelope in der Wildnis.

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Der Mann kam zu nahe an die Gitterstäbe und wurde vom Tiger "gerissen" (Foto: AFP PHOTO/Biju Boro)

Schläge mit Stöcken konnten Tiger nicht imponieren
So schnell, sie nur konnten, eilten die Zoowärter herbei. Mit Schlagstöcken schlugen sie auf die Tiere ein, um den Mann zu befreien. Doch diese ließen nicht von ihrem Opfer ab. Mit der gewaltigen Kraft der Kiefern biss eine der Raubkatzen dem Inder die Hand ab. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er starb vor dem Gitter am enormen Blutverlust, den seine zahlreichen Wunden verursacht hatten.

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Die verheerenden Bedinungen in der Tierhaltung (Foto: Guwahati Zoo)

Verheerende Bedingungen
Wie in vielen Tiergärten in Asien und der dritten Welt werden auch im Guwahati Zoo seit Jahren die Bedingungen kritisiert. Die Nilpferde werden in schmutzigem Wasser gehalten und müssen durch ihre eigenen Fäkalien schwimmen. Die Raubtiergehege weisen eklatante Sicherheitsmängel auf. So findet sich weder ein Sicherheitsabstand von den Besucherpfaden zu den Tieren, noch weisen die Gitterstäbe den in Europa üblichen geringen Abstand auf.

So wundert es nur wenige Kritiker, dass diese Tragödie nun ein Menschenleben kostete.

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