Endstation

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"Zug der Erinnerung" in Auschwitz angekommen

Der Zug, der an die Deportationen jüdischer Kinder während der NS-Zeit erinnert, kam am Mittwochabend mit 60 deutschen Jugendlichen in Polen an. Er wurde am Donnerstag für Besucher geöffnet.

Der Sprecher des Auschwitz-Museum, Jaroslaw Mensfeld, erklärte, in Deutschland hätten 200.000 Menschen die Ausstellung gesehen, die mit Briefen, Fotos und anderen Archiv-Materialien das Schicksal einzelner Kinder während des Nationalsozialismus verdeutlicht. Die Ankunft in Auschwitz-Birkenau sei von großer symbolischer Bedeutung. "Hier haben die Deutschen Juden und andere deportiert. Jetzt kommen junge Deutsche hierher, um die Opfer zu ehren und zu zeigen, dass die neue Generation sich erinnert." Die Ausstellung ist auf Deutsch verfasst, was das Verständnis aber nicht behindere. "Die Bilder der Kinder sprechen für sich", sagte Mensfeld.

Der Zug der Erinnerung fuhr seit November durch deutsche Städte und legte rund 10.000 Kilometer zurück. Zwischen der Initiative und der Deutschen Bahn hatte es in der Vergangenheit Streit über die Nutzung von Bahnhöfen gegeben. Für Differenzen sorgten auch die Trassengebühren, die die Bahn dem Verein in Rechnung stellte. Der "Zug der Erinnerung" wollte am Freitagabend zurück nach Deutschland fahren.

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