2008 doch kein neuer US-Präsidentschaftkandidat

Colbert zieht zurück

© AP Photo/Jason DeCrow

2008 doch kein neuer US-Präsidentschaftkandidat

US-Komiker Stephen Colbert hat seine Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten zurück gezogen. Dies wurde bekannt, nachdem die Demokraten in South Carolina dagegen gestimmt hatten.

Demokraten dagegen
In seiner Sendung "Colbert Report" stellt sich Stephen Colbert zu parodistischen Zwecken als konservativer Talkshow-Moderator dar. Ursprünglich hatte er seine Kandidatur in seinem Heimatstaat South Carolina bekanntgegeben. Wie ernst es der Komiker damit meinte, bleibt weiterhin offen. Die demokratische Partei des Bundesstaates konnte er wohl nicht überzeugen. Sie stimmten 13 - 3 gegen seine Kandidatur.

Colbert zeigte sich weiterhin optimistisch: "Obwohl ich nur knapp verloren habe, werde ich diese Abstimmung nicht vor dem obersten Gerichtshof anfechten. Ich will diesem Land Zeit geben, um zu heilen."

Der 43-jährige Fernsehmann hatte sich für die Demokraten entschieden, weil die republikanische Partei zu hohe Gebühren verlange.

"Der Kampf geht weiter"
"Ich möchte meinen Unterstützern klarmachen, dass es nicht vorüber ist", sagte Colbert. "Obwohl ich die Entscheidung der Demokraten akzeptieren muss, geht der Kampf noch weiter. Der Traum lebt!", gab Colbert bekannt.

Autorenstreik auch Auswirkungen auf seine Show
"Colbert Report" ist wegen des Streik der Drehbuchautoren seit Montag nicht mehr auf Sendung. Freilich sieht es Colbert anders: "Ich stelle die Sendung ein, bis ich über meine Niederlage sprechen kann, ohne dass mir die Tränen kommen."

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