25 Tote bei Gewalt im Irak

Darunter vier Kinder

25 Tote bei Gewalt im Irak

Die US-Armee hat nach Angaben irakischer Behörden bei einer Kommandoaktion zehn Menschen getötet, darunter vier Kinder. Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtete am Mittwoch unter Berufung auf die Polizeiführung der Provinz Babylon südlich von Bagdad, amerikanische Soldaten hätten in der Ortschaft Jarf al-Sahr ein Haus bombardiert. Dabei seien die Kinder und fünf Frauen ums Leben gekommen. Anschließend habe eine Gruppe von Soldaten das Gelände durchkämmt und einen Iraker erschossen.

Zehn Tote durch Autobombe
In einem jezidischen Dorf im Nordirak riss eine Autobombe zehn Zivilisten in den Tod. Neun Menschen wurden laut Aswat al-Irak verletzt, als der Sprengsatz in dem Dorf Umm al-Dhiban bei Sinjar detonierte. Im August hatten Extremisten an einem Tag mit mehreren Autobomben rund 400 Angehörige der religiösen Minderheit der Jeziden getötet.

Extremisten töten fünf Schiiten
Die irakische Agentur Buratha News meldete, Extremisten hätten am Dienstag nordöstlich von Bagdad fünf Mitglieder einer schiitischen Familie getötet. Die US-Armee berichtete amerikanische und irakische Soldaten hätten am Mittwoch in Bagdad vier mutmaßliche schiitische Milizionäre gefangen genommen. In der Provinz Dijala sei am Dienstag ein US-Soldat von Aufständischen getötet worden.

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