500 Menschen bei

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© Reuters

500 Menschen bei "Pro-Olympia" Kundgebung in Wien

Unter den Demonstranten befanden sich hauptsächlich Auslandschinesen, die ihre Unterstützung für die Olympischen Spiele in Peking bekundeten und lautstark gegen die "einseitige Berichterstattung" der westlichen Medien über den Tibet-Konflikt protestierten. "Beijing heisst Österreich zur Olympiade 2008 willkommen", war auf einem großen Transparent vor dem Parlament zu lesen.

Vermeintlich einseitige Berichterstattung angeprangert
Auf der vom "Überseechinesen-Komitee der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft" (ÖGCF) organisierten Veranstaltung, wurden Flugblätter verteilt, die einen Blick auf die "einseitige Berichterstattung" und falsche Fotobetitelung der ermöglichen sollte. Im Kreuzfeuer der Kritik standen hier unter anderem die Sender ARD, ZDF, CNN, BBC, RTL und N-TV. Man wolle zwar nichts beschönigen, aber es gebe auch andere Facetten der "Tibet-Story", stellten die "Chinesischen Freunde in Österreich" fest.

Plakate mit der Aufschrift "STOP MEDIA DISTORTION" und Dutzende chinesische Flaggen waren zu sehen. Gegen 15.15 marschierten die Demonstranten vom Parlament zur Universität Wien und wieder zurück. Auch einige Exil-Tibeter waren anwesend und standen während der Veranstaltung unter Personenschutz, um etwaigen Eskalationen vorzubeugen. Laut Polizeiangaben ist die Kundgebung störungsfrei verlaufen.

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