9/11-Pilot wollte Flugschein mit Kunst finanzieren

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9/11-Pilot wollte Flugschein mit Kunst finanzieren

Der als Kopf der Attentäter vom 11. September 2001 in New York geltende Hamburger Ex-Student Mohamed Atta soll versucht haben, sich einen Kurs als Hubschrauberpilot in den USA mit dem Verkauf einer Serie wertvoller archäologischer Gegenstände aus Afghanistan aus dem Schwarzmarkt zu finanzieren. Dies berichtete der Generalsekretär des italienischen Kulturministeriums, Giuseppe Proietti, am Rande einer Pressekonferenz zur Präsentation des Polizeieinsatzes gegen den Schwarzhandel mit Kunstobjekten in Italien.

Atta erzählte von Kurs als Hubschrauberpilot
"Circa zwei Jahren vor dem 11. September 2001 hatte Atta Verbindungen zu einer deutschen Archäologin der Universität Göttingen aufgenommen. Er hatte ihr archäologische Gegenstände aus Afghanistan angeboten und ihr erzählt, dass er sich mit den Einnahmen einen Kurs als Hubschrauberpilot finanzieren wollte", sagte Proietti nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag.

Terror-Finanzierung durch Kunst
"Die illegalen Ausgrabungen dienen weltweit nicht nur dem Sammlermarkt. In einigen Regionen der Welt, wie Irak und Afghanistan dienen die Einnahmen dieses Schwarzhandels zur Finanzierung des organisierten Verbrechens und internationaler Terrorgruppen", sagte Proietti

Atta gilt als einer der fünf Entführer des ersten Flugzeugs, das bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten in den Nordturm des World Trade Center gesteuert wurde. Vermutlich war Atta ihr Anführer und flog das Flugzeug.

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