Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld

US-Folterskandal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Abu-Ghraib-Soldatin England beschuldigt Rumsfeld

Die US-Soldatin Lynndie England, die mit Misshandlungsfotos aus dem irakischen Gefängnis Abu Ghraib bekannt wurde, hat schwere Vorwürfe gegen den damaligen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erhoben. "Ich bin immer noch davon überzeugt, dass auch Rumsfeld alles wusste", sagte die 25-Jährige dem Magazin "Stern" laut Vorabmeldung vom Dienstag. Er sie während ihrer Dienstzeit auch in Abu Ghraib gewesen. "Wie soll er nicht davon gewusst haben?"

"Die Gefangenen waren schon nackt"
Ihre Militärpolizei-Einheit habe bei ihrer Ankunft im Jahr 2003 nur fortgesetzt, was in dem Gefängnis anscheinend üblich gewesen sei, wurde England zitiert. "Als wir im September eintrafen, waren die Gefangenen schon nackt, sie trugen schon Frauenunterwäsche, sie waren schon in Stresspositionen gebracht worden. Das lief schon eine ganze Weile so in Abu Ghraib, lange vor uns. Wir übernahmen diese Praktiken von unseren Vorgängern."

"Ich tat, was ich tun musste"
England sagte dem Magazin zufolge, sie habe sich bei ihren Taten nicht richtig schuldig gefühlt, weil sie Befehle ausgeführt habe. "Weil ich tat, was ich tun musste."

Lynndie - eine Gefangene der Fotos
Dem Bericht zufolge lebt England heute wieder in ihrem Heimatort Fort Ashby im Staat West Virginia. Sie sei arbeitslos und noch immer eine Gefangene der Fotos: "Ich kann nirgendwo hingehen, weil mich alle erkennen. Jeder erkennt mein Gesicht und meine Stimme. Ich habe mein Haar gefärbt, aber trotzdem hat mich jeder erkannt. Mich erkennen sie sogar, wenn ich Hut und Sonnenbrille trage", sagte England.

Lächelnd auf Genitalien deutend
Die im Jahr 2004 veröffentlichten Fotos von Demütigungen der Gefangenen sorgten weltweit für Empörung. Auf den Bildern ist unter anderen England zu sehen, wie sie lächelnd auf die Genitalien eines Häftlings zeigt und einen Gefangenen an einer Hundeleine führt. Wegen sechs Misshandlungsfällen wurde England zu drei Jahren Haft verurteilt und nach Verbüßung der Hälfte im März 2007 aus einem Militärgefängnis in San Diego entlassen.

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