Baskische ETA kündigt neue Anschläge an

Spanien

 

Baskische ETA kündigt neue Anschläge an

Die baskische Untergrundorganisation ETA hat sich zum Mord an einem sozialistischen Kommunalpolitiker bekannt und den regierenden spanischen Sozialisten (PSOE) mit weiteren Attentaten gedroht. Sie wolle nicht tatenlos zusehen, wie ihre Mitglieder von der Polizei festgenommen und der ETA nahe stehende Parteien von der Justiz verboten würden, heißt es in einem Kommunique, das die baskische Zeitung "Gara" am Mittwoch abdruckte.

Bekennerschreiben
Darin bekennt sich die Organisation zu insgesamt fünf Terroranschlägen in den vergangenen zwei Monaten. Dazu gehört auch das Mordattentat auf einen ehemaligen sozialistischen Stadtrat im Baskenland am 7. März, zwei Tage vor der spanischen Parlamentswahl. Die ETA erteilte Autonomie-Regelungen für das Baskenland eine Absage und verlangte erneut das "Selbstbestimmungsrecht" für die Basken.

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