Berlusconi glaubt an seine Popularität

Trotz Ehekrach

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Berlusconi glaubt an seine Popularität

Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi befürchtet keinen Popularitätsverlust wegen seines Ehekrachs. "Die letzten Umfragen beweisen, dass meine Popularität wegen der Art, in der ich diese Angelegenheit in Angriff genommen habe, ich würde sagen mit einer gewissen Klasse, gewachsen ist", sagte Berlusconi in einem Exklusivinterview mit dem TV-Sender France 2, das er auf Französisch führte.

"Kein Premierminister ist in Europa so populär wie ich"
"Die Unterstützung der Italiener ist wichtig. Drei von vier Italienern sind auf meiner Seite. Meine Popularität ist auf 75 Prozent gestiegen. Kein Premierminister ist in Europa so populär wie ich", sagte Berlusconi in dem im Rahmen der Tagesschau von France 2 am Mittwochabend gesendeten Interview. "Eine Scheidung ist immer schmerzhaft. Es handelt sich um eine private Angelegenheit, in die sich niemand einmischen sollte", erklärte der Ministerpräsident.

"Leider sind die Medien immer gegen diejenigen, die an der Regierung sind. Im Gegenteil zu dem was man im Ausland denkt, sind 90 Prozent der italienischen Zeitungen und der TV-Sender gegen die Regierung, eingeschlossen meine Kanäle. Jeder will Unabhängigkeit zeigen. Täglich sagen die TV-Sender etwas gegen mich, auch meine eigenen", klagte Berlusconi.

Keine Affäre mit Noemi
Auf eine Frage über die 18-Jährige aus Neapel, die er anlässlich ihrer Geburtstagsparty besucht hatte, antwortete Berlusconi. "Ich habe sie drei, oder viermal gesehen und immer in Anwesenheit ihrer Eltern. Ihr Vater ist Mitglied meiner Partei", sagte Berlusconi.

Scheidung wegen jungen Frauen
Die 52-Jährige Ehefrau Berlusconis, Veronica Lario, hatte am Wochenende angekündigt, dass sie wegen der anhaltenden Schwäche ihres 20 Jahre älteren Mannes für hübsche, sehr junge Frauen die Scheidung wolle. Das Fass zum Überlaufen brachte laut Medienberichten Berlusconis Erscheinen bei der Geburtstagsfeier zur Volljährigkeit eines blonden Mädchens in Neapel in der vergangenen Woche. In einem Fernsehauftritt am Dienstagabend versicherte Berlusconi, dass er nicht mit Siebzehnjährigen verkehre.

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