Blackwater muss Irak verlassen

Verträge laufen aus

Blackwater muss Irak verlassen

Die Verträge der US-Regierung mit der umstrittenen Sicherheitsfirma Blackwater im Irak laufen aus. Die Zusammenarbeit mit dem inzwischen in Xe umbenannten Unternehmen in Bagdad ist am Donnerstag zu Ende gegangen. Die USA arbeiten nun mit einem anderen Unternehmen, Triple Canopy, zusammen.

Angestellte des umstrittenen Sicherheitsunternehmens werden allerdings noch bis zum Sommer im Süden des Iraks tätig bleiben. Andere kleinere Verträge mit Xe, die noch laufen, würden beendet sobald die Laufzeit zu ihrem Ende gelange, sagte Sprecherin Susan Ziadeh.

Das Unternehmen war im Irak als aggressive Söldnertruppe verschrien, nachdem Blackwater-Angestellte 2007 in Bagdad 17 Zivilpersonen erschossen. Im Jänner verweigerte die irakische Regierung Xe eine Betriebsgenehmigung für den Irak, woraufhin die neue Regierung unter US-Präsident Barack Obama beschloss, keine Verlängerung der bestehenden Verträge mehr vorzunehmen.

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