Bombe geht bei Staatsfeier in Minsk hoch

40 Verletzte

© Reuters

Bombe geht bei Staatsfeier in Minsk hoch

Nach dem Bombenanschlag mit 50 Verletzten in Weißrussland haben die Behörden in der Hauptstadt Minsk einen weiteren Sprengsatz entdeckt. Durch die Untersuchung der zweiten, nicht detonierten Bombe erhofften sich die Ermittler Hinweise auf den Täter, sagte der weißrussische Innenminister Wladimir Naumow nach Angaben der Agentur Interfax am Freitag.

Bei der Explosion eines mit Schrauben und anderen Metallteilen gefüllten Sprengsatzes waren bei einer Gala zum Tag der Unabhängigkeit im Zentrum von Minsk in der Nacht auf Freitag 50 Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Die Behörden kündigten verstärkte Sicherheitsvorkehrungen für die weiteren Staatsfeierlichkeiten an.

Lukaschenko vor Ort
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko war zur Zeit des Bombenanschlags vor Ort. Dies teilte sein Pressesprecher Pawel Legki am Freitag mit. "Er war vom Explosionsort relativ weit entfernt und hat sich fünf bis sechs Minuten später der Stelle genähert, um zu überprüfen, wie den Verletzten geholfen werden kann", sagte Legki in der weißrussischen Hauptstadt.

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