Brite wegen Al-Kaida-Mitgliedschaft verurteilt

Anschlag geplant

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Brite wegen Al-Kaida-Mitgliedschaft verurteilt

In Großbritannien ist erstmals ein britischer Muslim wegen seiner Mitgliedschaft in der Extremistengruppe Al-Kaida schuldig gesprochen worden. Die Jury eines Gerichts in Manchester sah es zudem als erwiesen an, dass der 33-jährige Rangzieb Ahmed eine Terrorzelle anführte. Die Gruppe habe einen Anschlag geplant, der möglicherweise im Ausland ausgeführt werden sollte. Auch den 29 Jahre alte Mitangeklagte Habib Ahmed sprach die Jury der Al-Kaida-Mitgliedschaft schuldig. Das Gericht wollte am Freitag die Strafen festlegen.

"Rangzieb Ahmed ist ein sehr gefährlicher Mann", erklärte die Polizei von Manchester nach dem Schuldsprüchen. Die Staatsanwaltschaft hatte bewiesen, dass Rangzieb Ahmed enge Kontakte zu hochrangigen Al-Kaida-Mitglieder hielt. Darunter soll Hamza Rabia gewesen sein, der zeitweise als die Nummer Zwei des Netzwerks galt.

Der andere Verurteilte Habib Ahmed arbeitete als Taxifahrer. Die Polizei fand bei ihm zwei Tagebücher, in denen mit unsichtbarer Tinte Kontaktdaten von hochrangigen Al-Kaida-Mitgliedern geschrieben waren, darunter auch jene von Hamza Rabia.

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