Brown fordert Unterstützung für Obama

Afghanistan

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Brown fordert Unterstützung für Obama

Großbritanniens Regierungschef Gordon Brown hat die am internationalen Afghanistan-Einsatz beteiligten Staaten aufgefordert, die neue Strategie von US-Präsident Barack Obama zu unterstützen. "Ich rufe alle unsere Verbündeten auf, sich hinter der Strategie von Präsident Obama zu vereinen", erklärte Brown am Mittwoch. Großbritannien wolle sich dafür einsetzen, dass auch andere Länder ihre Truppen in Afghanistan verstärkten.

NATO berät ab Donnerstag
Obama hatte in einer mit Spannung erwarteten Rede in West Point angekündigt, im ersten Halbjahr 2010 rund 30.000 zusätzliche US-Soldaten an den Hindukusch zu schicken. Zugleich forderte er auch die Verbündeten zu Truppen-Aufstockungen auf. Obama zufolge soll der Abzug dann im Juli 2011 beginnen. Brown hatte bereits am Montag angekündigt, sein Land werde die Zahl seiner Soldaten in Afghanistan Anfang Dezember um 500 auf 9.500 erhöhen.

Die Außenminister der 28 NATO-Staaten wollen noch in dieser Woche in Brüssel über eine Verstärkung der von dem Bündnis geführten Afghanistan-Schutztruppe ISAF sprechen. Beim Außenministerrat am Donnerstag und Freitag werden die europäischen NATO-Verbündeten vor allem neue Anstrengungen zur Ausbildung afghanischer Soldaten und Polizisten zusagen. Eine genaue und vollständige Aufstellung neuer Truppen sei laut Diplomaten aber nicht zu erwarten.

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