Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen Bundestagswahl nur schleppend angelaufen

Rekord-Minus droht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bundestagswahl nur schleppend angelaufen

Deutschland hat an diesem Sonntag die Wahl: Insgesamt 62,2 Millionen Bundesbürger entscheiden darüber, wer künftig regiert - Schwarz-Gelb, wieder eine große Koalition oder doch ein Bündnis der neuen Art. Nach allen Umfragen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gute Chancen, im Amt zu bleiben. Die meisten Institute erwarten ein Bündnis von Union und FDP. Die SPD mit Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier kann darauf hoffen, sich nochmals als Juniorpartner in eine große Koalition zu retten. Alle andere Bündnis-Varianten gelten als wenig wahrscheinlich.

Wahlbeteiligung geringer
Die Wahl ist indes nur schleppend angelaufen: In einigen Bundesländern lag die Beteiligung am Vormittag etwas niedriger als bei der vergangenen Wahl 2005.

28 Parteien
Um die rund 600 Abgeordnetensitze im 17. Deutschen Bundestag bewerben sich insgesamt mehr als 3500 Bewerber aus 28 Parteien. Aller Voraussicht nach werden im neuen Parlament aber nur sechs Parteien vertreten sein: CDU, CSU, SPD, FDP, Linke und Grüne. Alle anderen dürften daran scheitern, dass sie unter 5 Prozent der Stimmen bleiben. Parallel zum Bundestag werden am Sonntag in Brandenburg und Schleswig-Holstein neue Landtage gewählt. In beiden Ländern gibt es ebenfalls große Koalitionen.

Schwarz-Gelb
Im Bund richtet sich die meiste Spannung darauf, ob es Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle diesmal gelingt, eine Mehrheit für Schwarz-Gelb zusammenzubekommen. Bei der vorigen Wahl im September 2005 waren die Wunschpartner überraschend gescheitert. Auch dieses Mal ist ihr lange Zeit komfortabler Vorsprung nach den letzten Umfragen dahin. Die Meinungsforscher sagen seit einigen Tagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb sowie SPD, Grünen und Linkspartei voraus.

Letzte Umfrage
Als einziges großes Institut veröffentlichte am Freitag Forsa im Auftrag von "Stern" und RTL eine neue Umfrage. Demnach verlor die Union seit Beginn der Woche einen weiteren Prozentpunkt und liegt nun nur noch bei 33 Prozent. Wunschpartner FDP legte hingegen auf 14 Prozent (+1) zu. Die Sozialdemokraten könnten mit 25 Prozent (-1) rechnen, die Linken mit 12 (+2) und die Grünen mit 10 (-1). Damit lägen beide Lager gleichauf bei 47 Prozent. Die Forschungsgruppe Wahlen erwartet hingegen eine "knappe, aber sichere Mehrheit für Schwarz-Gelb".

Prognosen
Erschwert werden die Prognosen dadurch, dass bis zu einem Drittel der Wähler noch unentschlossen sind. Alle Parteien bemühen sich deshalb mit einem "Last-Minute-Wahlkampf" in noch nie dagewesenem Ausmaß, diese Wähler bis Sonntag auf ihre Seite zu ziehen. Auf einer SPD-Kundgebung in Berlin warnte Steinmeier vor einer tiefen sozialen Spaltung im Fall eines Wahlsiegs von Union und FDP. Linke-Chef Oskar Lafontaine sagte bei einer anderen Veranstaltung: "Wer Deutschland sozial machen will, hat nur eine Wahl: Die Linke." Auch Merkel will am Samstag in Berlin nochmals um Stimmen werben.

Überhangmandate
Entscheidend könnten die "Überhangmandate" werden: Im Extremfall könnten Union und FDP selbst 45 Prozent der Stimmen reichen, um eine Mehrheit zu bekommen. Überhangmandate gibt es dann, wenn eine Partei in einem Land direkt in den Wahlkreisen mehr Mandate gewinnt als ihr nach den Zweitstimmen zustehen. Davon könnte vor allem die CDU profitieren.

Die Wahl begann am Sonntag um 08.00 Uhr. Mit Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr werden die ersten Prognosen veröffentlicht. Das vorläufige amtliche Endergebnis kommt dann erst in der Nacht zum Montag. Angesichts des bisherigen Wahlkampf-Verlaufs erwarten Experten, dass weniger Bundesbürger zur Wahl gehen als 2005. Damals lag die Beteiligung bei 77,7 Prozent.

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