Cousin von Kolumbiens Präsident verhaftet

Milizen-Hilfe

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Cousin von Kolumbiens Präsident verhaftet

Die kolumbianische Polizei hat einen engen Vertrauten von Präsident Alvaro Uribe verhaftet. Der ehemalige Senator Mario Uribe Escobar, ein Cousin des Staats- und Regierungschefs, wurde am Dienstagabend aus der Botschaft von Costa Rica abgeführt, wo er vergeblich versucht hatte, politisches Asyl zu erlangen. Der Generalstaatsanwalt von Kolumbien hat einen Haftbefehl gegen Mario Uribe ausgestellt und wirft diesem vor, die rechtsgerichteten paramilitärischen Milizen zu unterstützen. Mario Uribe hatte im Oktober vergangenen Jahres sein Parlamentsmandat niedergelegt.

Costa Rica hatte vor der Festnahme Uribe Escobar politisches Asyl verwehrt. Ein entsprechender Antrag des Politikers sei "unangemessen", stand in einer Erklärung des Außenministeriums Costa Ricas.

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