Entführter US-Reporter befreit

Afghanistan

© Reuters

Entführter US-Reporter befreit

Ein US-Spezialkommando hat einen Ende vergangener Woche in der nordafghanischen Provinz Kunduz von den Taliban entführten Reporter der "New York Times" befreit. Bei der Aktion am Mittwoch starben offenbar mindestens drei Menschen.

Das US-Blatt berichtete, der gemeinsam mit dem britisch-irischen Journalisten Stephen Farrell entführte afghanische Dolmetscher sei bei der Kommandoaktion ums Leben gekommen. Ein Militärsprecher teilte außerdem mit, dass ein britischer Soldat getötet worden sei. Der Gouverneur des Unruhe-Distrikts Khar Darah, Abdul Wahid Omarkhel, sagte, auch eine Zivilistin sei bei der Operation getötet worden.

Der Reporter und sein Übersetzer waren in der Nähe des Ortes verschleppt worden, an dem die deutsche Bundeswehr am Freitag vergangener Woche den umstrittenen Luftangriff gegen zwei von Taliban gekaperte Tanklastwagen angeordnet hatte. Sie wollten Recherchen über den Luftangriff anstellen, als die Taliban sie in ihre Gewalt brachten.

Die "New York Times" berichtete, der Journalist habe sich bei seiner Zentrale mit den Worten gemeldet: "Ich bin raus, ich bin frei." Er habe von panischen Szenen während der Kommandoaktion berichtet.

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