Entführter israelischer Soldat schickt Brief

Hoffnung in Israel

Entführter israelischer Soldat schickt Brief

Die Eltern des im Juni 2006 von radikalen Palästinensern entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit haben einen Brief ihres Sohnes erhalten. Darin bitte Shalit seine Eltern, alles zu tun, um seine Freilassung zu erreichen, berichteten israelische Medien am Montagabend. Der Brief sei über die Stiftung des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter an das Ehepaar übergeben worden, hieß es weiter. Carter hatte im April in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit Vertretern der Hamas gesprochen, die von den USA als Terroristen-Organisation eingestuft wird.

Der nun übermittelte Brief ist bereits das dritte Lebenszeichen von dem Entführten. Zuvor waren im Februar ein Brief sowie im vergangenen Jahr eine Tonbandaufzeichnung bekanntgeworden. Shalit war am 25. Juni 2006 bei einem Angriff militanter Palästinenser auf einen israelischen Militärposten am Rande des Gaza-Streifens entführt worden. Zwei weitere Soldaten wurden bei dem Vorstoß unter dem Kommando der radikal-islamischen Hamas getötet. Verhandlungen über eine Freilassung Shalits im Gegenzug für palästinensische Gefangene sind bisher ohne Ergebnis geblieben.

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