Extremisten hatten Moskau im Visier

Anschläge verhindert

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Extremisten hatten Moskau im Visier

Russische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben im September mehrere Selbstmordanschläge in Moskau verhindert. Es seien die Pläne von fünf Extremisten vereitelt worden, die für Selbstmordanschläge ausgebildet worden seien, sagte der Chef des Geheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, am Dienstag russischen Medien. So habe ein Mann, der in Moskau festgenommen worden sei, ein Attentat am 5. September vorgehabt - einem Feiertag, an dem Zehntausende Moskauer auf den für Autos gesperrten Straßen im Stadtzentrum spaziert seien.

Experten befürchten seit längerem, dass Attentäter aus der Kaukasusregion, wo muslimische Separatisten für Unabhängigkeit von Russland kämpfen, diesen Kampf in die Hauptstadt tragen wollen.

28 Wohnungen durchsucht
Vor wenigen Tagen hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass die Polizei möglicherweise Anschläge islamistischer Extremisten in Russland vereitelt habe. Im Zuge von Ermittlungen wegen Verabredung zum Mord waren 28 Wohnungen in Berlin durchsucht worden. Die Untersuchungen richteten sich gegen drei Männer im Alter von 28, 30 und 36 Jahren, die Anschläge in Russland geplant haben sollen.

Es sei eine Gruppe von etwa 15 gewaltbereiten Personen ermittelt worden. Kopf der Gruppe sei ein Berliner Islamist arabischer Herkunft, der Terrorangriffe in Russland habe ausführen wollen. Zu den Ermittlungen hätten Hinweise aus dem Ausland geführt.

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