Gaddafi gibt Schweiz-Geiseln nicht frei

Hartnäckig

Gaddafi gibt Schweiz-Geiseln nicht frei

Die Schweiz ist mit einem weiteren Versuch gescheitert, zwei Geschäftsleute in Libyen freizubekommen. In der Nacht zum Dienstag kehrte eine Delegation von Diplomaten aus Bern unverrichteter Dinge aus Tripolis zurück. Die beiden Schweizer werden seit Juli vergangenen Jahres wegen angeblicher Visavergehen in Libyen an der Ausreise gehindert.

Vermutet wird jedoch, dass es sich um eine Gegenmaßnahme des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi wegen der vorübergehenden Festnahme seines Sohnes Hannibal und seiner Schwiegertochter in Genf handelt. Diese sollen Hausangestellte misshandelt haben, was sie bestreiten.

Kein Kontakt zu Geiseln
Obwohl es auch am Dienstag zunächst keine offiziellen Stellungnahmen der Schweizer Regierung zu der Reise gab, hieß es in Bern, die Delegation aus Vertretern des Außen- und Finanzministeriums hätte keinen Kontakt zu den festgehaltenen Schweizern aufnehmen können. Auch ihr Aufenthaltsort sei nicht bekannt.

Nach einem vom Schweizer Bundespräsidenten Rudolf Merz mit Libyen ausgehandeltem Abkommen sollte die Angelegenheit in dieser Woche erledigt sein. Der FDP-Politiker (Freisinnige) Merz, der auch Finanzminister ist, steht unter Druck, seinen Hut zu nehmen.

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