Giuliani von eigener Partei ausgebuht

US-Wahlkampf

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Giuliani von eigener Partei ausgebuht

Die acht republikanischen Bewerber für die Nachfolge von US-Präsident George W. Bush haben sich in einer Debatte in Florida einen heftigen politischen Richtungsstreit geliefert. Der Favorit Rudolph Giuliani sah sich dabei mit Vorwürfen konfrontiert, nicht konservativ genug zu sein.

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister habe Bundesmittel für die Abtreibung, schärfere Waffengesetze und die Unterbringung von illegal eingewanderten Flüchtlingen unterstützt, sagte Ex-Senator Fred Thompson während der Veranstaltung in Orlando. "In allen diesen Fragen steht er auf der Seite von Hillary Clinton", warf Thomson dem innerparteilichen Rivalen vor. Giuliani sagte, er habe die Kriminalitätsraten gesenkt, den New Yorker Times Square gesäubert und die Schulden der Stadt reduziert. "Ich denke, das war eine verflixt gute konservative Bilanz."

Vorwahlen in zehn Wochen
In zehn Wochen beginnen die Vorwahlen, bei denen die Anhänger der Republikaner und der Demokraten ihre Favoriten bestimmen können. Dieser Prozess der Kandidatensuche endet im Spätsommer mit den Nominierungsparteitagen. Der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird dann am 4. November 2008 gewählt.

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