"> Harte Haltung gegen Iran
Harte Haltung gegen Iran

USA/Frankreich

Harte Haltung gegen Iran

Die USA und Frankreich sind sich in ihrer harten Haltung gegenüber dem Iran und seinem Atomprogramm einig. Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice sagte am Freitag nach einem Treffen mit ihrem französischen Kollegen Bernard Kouchner in Washington: "Ich denke, es gibt im Wesentlichen keinen Unterschied darin, wie wir die Lage im Iran sehen und was die internationale Gemeinschaft tun muss".

Neue Resolution
Die beiden Staaten bereiten zusammen mit China, Deutschland, Großbritannien und Russland eine neue Resolution für den UN-Sicherheitsrat vor. Kouchner hatte bereits zu Beginn seines Washington-Besuchs seine harte Haltung gegenüber der Iran bekräftigt.

Nach der internationalen Verstimmung wegen seiner Warnung vor einem Krieg sagte Kouchner, er trete keineswegs für eine militärische Konfrontation ein. "Wir werden alles in unserer Macht tun, um die furchtbare Alternative zu vermeiden, die Präsident Sarkozy aufgezeigt hat: entweder die iranische Bombe oder Bomben auf Iran". Die härtere Haltung der neuen französischen Regierung im Iran-Konflikt hat zu einer Annäherung zwischen Paris und Washington geführt.

Kein "Ground Zero"-Besuch
Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad will nach einem abschlägigen Bescheid der New Yorker Polizei nicht auf einem Besuch am Ort der Anschläge vom 11. September 2001 bestehen. In einem Interview des US-Fernsehsenders CBS äußerte er sich überrascht darüber, dass sein Plan, "Ground Zero" eine Visite abzustatten, in den USA mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. "Warum sollte das ehrenrührig sein?", entgegnete er auf eine entsprechende Frage.

Proteste gegen Ahmadinejad
Ahmadinejad kommt am Montag für zwei Tage nach New York, um vor der UN-Vollversammlung zu sprechen. US-Politiker und jüdische Organisationen hatten gegen den Besuchsplan protestiert. "Wer die Ziele von Al Kaida teilt, darf nicht die Erlaubnis bekommen, Ground Zero für propagandistische Zwecke zu nutzen", betonten die Präsidenten von 50 jüdischen Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung.

Bei den Anschlägen, bei denen Al-Kaida-Mitglieder zwei Passagierflugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers gesteuert hatten, waren fast 3.000 Menschen ums Leben gekommen.

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