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In New York gehts Spannern an den Kragen

Stadtrat Peter Vallone Jr. hat das sogenannte "peeping Tom"-Gesetz vorgestellt. Das Strafmaß soll zwischen 90 Tagen Gefängnis und 500 Dollar Strafe liegen.

Voyeurismus war illegal, aber nur mit Kamera
Bisher war Voyeurismus zwar illegal, aber nur wenn die beobachtete Person ahnungslos war und das Gesehene mit einer Kamera festgehalten wurde. Aber das Schauen war bisher nicht verboten. "Diese Menschen benutzen ihre Augen um in die Privatsphäre anderer Menschen einzudringen und lassen viele zurück, die sich verletzt fühlen," sagte Vallone.

Kritiker wenden ein, dass das neue Gesetz ungenau und schwer auszuführen ist. Das größte Problem dabei ist der Platzmangel in New York. Die meisten Bewohner der Stadt sehen automatisch in die Wohnung des Nachbarn, wenn sie zum Fenster rausblicken.

Spanner vor Vallones Büro
Auslöser für den Vorstoß von Vallone war ein Mann, der genau gegenüber Vallones Büro unter dem Aufgang zur U-Bahn geparkt hatte, um dort den einsteigenden Frauen unter den Rock zu blicken. Als Vallone die Polizei rief, erfuhr er, dass diese den Spanner nicht festnehmen konnte, weil er kein Gesetz gebrochen hat. "Ein Arbeitgeber könnte ein Loch in die Toilettenwand bohren und es wäre nicht illegal, bis er eine Kamera dahinterstellt," ärgerte sich Vallone.

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