Iran bleibt im Atomstreit hart

"Keine Angst"

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Iran bleibt im Atomstreit hart

Im Atomstreit bleibt der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei seiner harten Linie. "Der Iran hat keine Angst mehr vor irgendwelchen Drohungen oder Sanktionen", sagte er am Donnerstag in der südwestlichen Stadt Bandar Abbas am Persisch-Arabischen Golf. "Kein Land würde sich trauen, auch nur mit dem Finger auf den Iran zu zeigen", sagte Ahmadinejad laut der Agentur Fars.

US-Präsident Barack Obama hat dem Iran Zeit bis September gegeben und im Einklang mit der EU eine Verschärfung von Sanktionen angedroht, sollte Teheran nicht einlenken. Ahmadinejad hatte schon vor seiner umstrittenen Wiederwahl im Juni erklärt, dass er nicht mehr mit der "Sechsergruppe", den fünf ständigen Mitgliedern des Weltsicherheitsrates - USA, Russland, Großbritannien, China, Frankreich - plus Deutschland verhandeln will. Stattdessen wolle er nur noch mit der Internationalen Atomenergiebehörde über das iranische Atomprogramm sprechen.

"Westen muss sich ändern"
Außenminister Manouchehr Mottaki erklärte mit Blickrichtung auf den Beginn von Ahmadinejads zweiter Amtszeit: "Nicht wir werden uns verändern, sondern der Westen muss sich auf die neue Ära (im Iran) einstellen." In Ahmadinejads neuem Kabinett soll Mottaki Außenminister bleiben. Voraussichtlich wird auch Chef-Atomunterhändler Said Jalili sein Amt behalten.

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