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Irans Innenminister erwartet enorme Wahlbeteiligung

Parlamentswahlen im Iran

Irans Innenminister erwartet enorme Wahlbeteiligung

 "Nach unseren Umfragen nehmen 70 Prozent der Iraner an der Wahl teil, was ein neuer Rekord im Land wäre", sagte Abdul-Reza Rahmani-Fazli den iranischen Medien am Donnerstag.

Umschwung

In dem Dreikampf zwischen den Konservativen, Hardlinern und Reformern würde nach Ansicht von Beobachtern eine hohe Wahlbeteiligung den Reformern um Präsident Hassan Rouhani (Rohani) mehr nutzen. Der Minister rechnet schon am Samstag mit ersten aussagekräftigen Ergebnissen. Allerdings könne es auch Verzögerungen geben, da diesmal neben dem Parlament auch der Expertenrat - der über die Wahl als auch Abwahl des obersten Führers bestimmt - neu bestimmt wird.

Am Freitag ringen über 4.800 Kandidaten um die 290 Sitze im Parlament und über 160 für die 88 Sitze im Expertenrat. Fast 55 Millionen Menschen landesweit, darunter 8,5 Millionen in der Hauptstadt Teheran, sind wahlberechtigt. Die 30 Sitze der Hauptstadt gelten als besonders wichtig, weil die politische Elite beider politischen Lager in der sogenannten Teheran-Liste vertreten ist.

Das Parlament war zuletzt zwölf Jahren fest in der Hand einer Koalition von Konservativen und Hardlinern. Auch der Expertenrat war in den vergangenen Jahren von Hardline-Klerikern dominiert.
 

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