Journalist auf den Philippinen erschossen

Unbekannter Täter

© www.sxc.hu

Journalist auf den Philippinen erschossen

Auf der zu den Philippinen gehörenden Insel Mindanao ist am Montag ein Journalist und Radiomoderator erschossen worden, der für seine kritischen Berichte über Korruptionsfälle bekannt war. Wie der örtliche Rundfunk berichtete, hatte Aristeo Padrigao gerade seine Tochter zur Schule gebracht, als er von einem Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen wurde. Die Polizei nahm laut dem Bericht die Fahndung nach dem Täter auf. Padrigao arbeitete für einen Sender in der Stadt Gingoog im Süden von Mindanao, wo die islamische Moro-Befreiungsfront gegen die Zentralregierung kämpft.

Padrigao ist der siebente Journalist, der in diesem Jahr auf den Philippinen ermordet wurde. Seit dem Amtsantritt von Staatspräsidentin Gloria Macapagal Arroyo im Jahr 2001 wurden 54 Journalisten getötet. Nach Angaben von Journalistenorganisationen wie "Reporter ohne Grenzen" (RSF) sind die Philippinen derzeit das zweitgefährlichste Land für Journalisten nach dem Irak. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA hat die US-Regierung ihre Militärhilfe für die Philippinen stark ausgebaut.

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