Justizdrama um Schweizer zieht sich hin

Libyen

Justizdrama um Schweizer zieht sich hin

Ein umstrittenes Justizverfahren um zwei in Libyen angeklagte Schweizer zieht sich weiter in die Länge. Ein libysches Gericht vertagte am Sonntag den Auftakts des Verfahrens gegen den Schweizer Geschäftsmann Rachid Hamdani auf den 31. Jänner. Wenige Tage zuvor war bereits die Eröffnung des Prozesses gegen den zweiten Angeklagten, den Geschäftsmann Max Göldi, auf den 28. Jänner verschoben worden, weil dieser nicht vor Gericht erschienen war.

16 Monate Gefängnis
Göldi und Hamdani waren im Juli 2008 festgenommen worden. Inzwischen wurden sie wegen Visa-Vergehen zu jeweils 16 Monaten Gefängnis verurteilt. In einem zweiten Verfahren sind sie wegen "wirtschaftlicher Tätigkeit ohne Bewilligung" angeklagt. Die beiden Geschäftsleute halten sich in der Schweizer Botschaft auf.

Sie waren aus beruflichen Gründen in Libyen gewesen, als einer der Söhne des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi in Genf vorübergehend festgenommen worden war. Hannibal al-Gaddafi und seine Ehefrau sollen Hausangestellte misshandelt haben, was sie bestreiten. Gaddafi Senior hatte auf die Festnahme seines für Eskapaden bekannten Sohnes damals erbost reagiert und bei den Vereinten Nationen sogar einen Antrag auf "Auflösung der Schweiz" gestellt.

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