Kein Fleisch und Mais in Argentinien

Bauern-Proteste

Kein Fleisch und Mais in Argentinien

Die argentinischen Bauern sind zum zweiten Mal in diesem Jahr in den Streik getreten, um gegen hohe Steuern auf ihre Erzeugnisse zu protestieren. Sie werfen der Regierung vor, damit die Wettbewerbsposition der argentinischen Landwirtschaft auf dem Weltmarkt zu verschlechtern.

m Freitagabend (Ortszeit) stoppten die Bauern ihren Verkauf von Getreide und Rindfleisch. Der Streik soll sieben Tage dauern, wie der Präsident des Bauernverbands, Mario Llambias, mitteilte. Die Bauern fordern von der Regierung, den derzeitigen Steuersatz für Soja und Getreide von 35 Prozent zu senken. In einwöchigen Verhandlungen wurde bereits die Steuer für den Export von Weizen und Mais um fünf Prozentpunkte herabgesetzt. Die Bauern erklärten dies aber für unzureichend. Ihr Protest richtet sich auch gegen die nach Meinung der Bauern mangelhaften Maßnahmen der Regierung gegen die andauernde Dürre.

Die Regierung hat erklärt, die Steuern seien notwendig, um für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands zu sorgen. 30 Prozent der Soja-Steuern sollen in einen Fonds fließen, mit dem die 23 Provinzen des Landes in der Wirtschaftskrise unterstützt werden sollen. Argentinien gehört zu den weltweit führenden Exportländern für Soja, Mais, Weizen und Rindfleisch.

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