Kuba trauert um Castros Gefährten

Ex-Vize starb

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Kuba trauert um Castros Gefährten

Kubas Revolutionsführer Fidel Castro hat einen seiner engsten Weggefährten verloren: Juan Almeida Bosque, der an seiner Seite gegen den Diktator Fulgencio Batista gekämpft hatte, starb im Alter von 82 Jahren. Wie die staatlichen Medien am Samstag berichteten, erlag Almeida einem Herzversagen. Er war kubanischer Vizepräsident und gehörte dem mächtigen Politbüro der Kommunistischen Partei an.

Die Regierung in Havanna ordnete Staatstrauer an. Almeida werde "in den Herzen und Köpfen" der Kubaner ewig weiterleben, hieß es in der offiziellen Trauerbotschaft. In allen Provinzhauptstädten sollen Fotos von Almeida aufgestellt werden, vor denen die Bevölkerung Abschied nehmen kann. Almeidas Leichnam wird nicht öffentlich aufgebahrt. Almeidas Begräbnis mit militärischen Ehren werde nach seinem letzten Willen in den Bergen der Provinz Santiago de Cuba stattfinden, teilte die Kommunistische Partei mit. Der genaue Zeitpunkt müsse noch festgelegt werden.

Almeida, von Beruf Maurer, der bereits im Alter von elf Jahren zu arbeiten begann, war einer von drei Männern, denen der Titel "Comandante de la Revolución" (Kommandant der Revolution) - neben Che Guevara und Camilo Cienfuegos - verliehen wurde. Er war 1953 an dem fehlgeschlagenen Angriff auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba beteiligt, der als Beginn des Aufstands gegen das Batista-Regime gilt. Nach dem endgültigen Sieg über den Diktator 1959 gehörte Almeida zu den mächtigsten Männern Kubas.

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