Labour büßt Vorsprung in Umfragen ein

Großbritannien

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Labour büßt Vorsprung in Umfragen ein

Kurz vor einer mit Spannung erwarteten Entscheidung des britischen Premierministers Gordon Brown über vorgezogene Wahlen hat die konservative Opposition in Meinungsumfragen weiter aufgeholt. Nach einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der linksliberalen Zeitung "The Guardian" liegen die Tories und die regierende Labour-Partei inzwischen sogar gleichauf.

Beide Parteien bei 38 Prozent
Danach würden Labour und die Konservative Partei bei jetzigen Wahlen jeweils auf 38 Prozent der Stimmen kommen. Zwei andere Befragungen im Auftrag des Senders Channel 4 und der Zeitung "The Times" ergaben vier sowie drei Prozentpunkte Vorsprung für die Regierungspartei. Vergangene Woche hatte Labour noch einen Vorsprung von elf Punkten.

Politische Beobachter führen den Aufschwung der Konservativen auf deren erfolgreichen Parteikongress mit einer stark beachteten Rede von Tory-Chef David Cameron zurück. Er hatte Brown eine veraltete Politik vorgeworfen und ihn aufgefordert, seit Wochen anhaltende Spekulationen zu beenden und Wahlen anzusetzen.

Entscheidung Anfang nächster Woche
Nach britischem Recht kann der Premierminister dies jederzeit während der fünfjährigen Legislaturperioden tun. Brown war Ende Juni zum Nachfolger von Tony Blair ernannt worden, ohne dass er sich einer Wahl stellten musste. Browns Entscheidung, ob er vorzeitige Wahlen ansetzt oder nicht, wird für Anfang der kommenden Woche erwartet.

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