Linke will Tatort-Kommissar ins höchste Amt wählen

Deutschland

Linke will Tatort-Kommissar ins höchste Amt wählen

Die Kandidatur des Schauspielers und Leipziger "Tatort"-Kommissars Peter Sodann für das Amt des deutschen Bundespräsidenten ist nach einem Zeitungsbericht in den Spitzengremien der Linkspartei bereits beschlossen worden. Die Bundestagsfraktion will am Dienstagnachmittag darüber entscheiden. Sodann würde als dritter Kandidat neben dem von CDU/CSU und FDP unterstützten Amtsinhaber Horst Köhler und der von der SPD aufgestellten Politologin Gesine Schwan antreten.

Die Linke-Parteichefs Oskar Lafontaine und Lothar Bisky sowie Fraktionschef Gregor Gysi haben nach dem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" in Halle bereits den geschäftsführenden Parteivorstand und die Vorsitzenden der Landesverbände informieren lassen. "Beide Gremien stimmten dem Vorschlag zu", meldete das Blatt unter Berufung auf Teilnehmerkreise.

Ohne die Stimmen der Linken hätte Schwan im Mai 2009 keine Chance, Bundespräsident Köhler abzulösen, gegen den sie 2004 als rot-grüne Kandidatin knapp unterlegen war. Köhler bewirbt sich um eine zweite fünfjährige Amtszeit. Der deutsche Präsident wird nicht direkt von den Bürgern gewählt, sondern von der Bundesversammlung, deren Mitglieder je zur Hälfte die Abgeordneten zum Bundestag und von den Landtagen gewählte Vertreter der Bundesländer sind.

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