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Mörser-Angriff auf Grüne Zone Bagdads

Irak

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Mörser-Angriff auf Grüne Zone Bagdads

Aufständische im Irak haben am Montag die sogenannte Grüne Zone im Herzen von Bagdad, in der sich die Regierungszentrale und das US-Kommando befinden, mit Mörsern angegriffen. Augenzeugen sagten, das streng abgeriegelte Areal sei von zahlreichen Mörsergranaten getroffen worden. Zu möglichen Opfern lagen keine Angaben vor.

Über 40 Tote
US-Truppen haben in Bagdad nach eigenen Angaben an einem Tag mehr als 40 Iraker getötet. Das Militärkommando berichtete am Montag, im Osten von Bagdad seien am Sonntag allein bei einem Angriff der US-Luftwaffe 25 "Kriminelle" ums Leben gekommen, die zuvor amerikanische Soldaten attackiert hätten. Die meisten Toten gab es bei den Gefechten zwischen der Miliz "Mahdi-Armee" des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr, die seit vergangenem Dienstag gegen die irakischen Regierungstruppen und gegen die US-Armee gekämpft hatten. Nachdem Sadr seine Anhänger am Sonntag aufgefordert hatte, eine Waffenruhe einzuhalten, beruhigte sich die Lage etwas. Die Ausgangssperre wurde in Bagdad teilweise aufgehoben.

Nach Angaben des US-Militärs töteten Aufständische am Sonntag nördlich von Bagdad einen amerikanischen Soldaten. Ein weiterer Soldat erlag seinen Verletzungen, die er am Samstag in der Anbar-Provinz erlitten hatte. Die Armee meldete weiter, in der Nähe der Stadt Balad seien am Sonntag sechs Polizisten von Al-Kaida-Terroristen getötet worden, von denen sie in einen Hinterhalt gelockt worden wären.

Über 200 Tote in Basra
Bei den Kämpfen in der südirakischen Metropole Basra sind in der vergangenen Woche nach Angaben der Regierung in Bagdad mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprecher des Innenministeriums sprach am Montag von 210 Toten und 600 Verletzten in den Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und der schiitischen Miliz "Mahdi-Armee" des radikalen Predigers Muktada al-Sadr. Nach der Aufforderung Sadrs an seine Kämpfer, das Feuer einzustellen, normalisierte sich das Leben in Basra wieder. Ein Mitarbeiter Sadrs erklärte am Sonntagabend, die Miliz werde ihre Waffen nicht abgeben, was die Regierung gefordert hatte.

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