Neues Blutvergießen in Darfur

Krisenregion

Neues Blutvergießen in Darfur

In der sudanesischen Krisenregion Darfur ist es nach UN-Angaben erneut zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Rebellengruppen und Regierungskräften gekommen. Der Zwischenfall ereignete sich am Montag in einem Vorort der Provinzhauptstadt Al-Fasher in Nord-Darfur, teilten die Vereinten Nationen in New York mit. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die Feindseligkeiten scharf und forderte alle Beteiligten zu einem sofortigen Gewaltverzicht auf. Die andauernden Kämpfe gefährdeten den Prozess der politischen Verständigung.

In Darfur sind seit 2003 nach UNO-Schätzungen etwa 300.000 Menschen gewaltsam umgekommen. Dort terrorisieren regimetreue arabische Janjaweed-Reitermilizen die ansässige Bevölkerung. 2,5 Millionen Menschen wurden vertrieben, eine Viertelmillion flüchtete über die Grenze in das Nachbarland Tschad. Gegen den sudanesischen Staatschef Omar al-Bashir hat der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, Haftbefehl wegen Völkermordes beantragt.

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