Nordkorea lässt Atom-Inspektoren wieder ins Land

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Nordkorea lässt Atom-Inspektoren wieder ins Land

Nordkorea hat nach der Streichung des Landes von der US-Terrorliste wieder Untersuchungen seiner umstrittenen Nuklearanlagen in Yongbyon erlaubt. Nachdem die Regierung in Pjöngjang vergangene Woche den Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO bzw. IAEA) den Zugang dort verweigert habe, seien sie nun wieder in alle Anlagen gelassen worden. Eine offizielle Stellungnahme der UNO-Atombehörde stand zunächst aus.

Am Wochenende hatten sich die USA und Nordkorea in ihrem Atomstreit auf einen Kompromiss geeinigt. Die Vereinigten Staaten nahmen das kommunistisch regierte Land von ihrer Liste der den Terrorismus unterstützenden Länder. Dafür sicherte die Führung in Pjöngjang zu, die unterbrochenen Arbeiten zur Stilllegung seiner Atomanlagen fortzusetzen.

Nordkorea hatte wesentliche Teile seiner Atomanlagen im Rahmen eines im Februar 2007 mit Südkorea, den USA, China, Russland und Japan geschlossenen Abkommens unbrauchbar gemacht. Vor einigen Wochen kündigte die Regierung in Pjöngjang jedoch an, die Wiederaufbereitungsanlagen zur Plutoniumgewinnung wieder in Betrieb nehmen zu wollen.

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