24. November 2008 11:56
Barack Obama wird der erste schwarze Präsident der USA. Schon jetzt ist die
Angst vor möglichen Attentaten ziemlich groß. Der Secret Service wird
deswegen die ohnehin schon gewaltigen Sicherheitsvorkehrungen rund um den
Präsidenten, dessen Familie und das Weiße Haus nochmal verstärken.
Schlafzimmer wird beim leisesten Geräusch gestürmt
Dass
dadurch das Privatleben der Obamas leidet ist klar. Jetzt sickerten erste
Details durch: Barack und Michelle Obama müssen sich in Zukunft auf extrem
leisen Sex einstellen, denn die Agenten sind angewiesen, das Schlafzimmer
des Präsidenten beim leisesten Geräusch zu stürmen, berichtet die Tiroler
Tageszeitung.
Wie genau der Secret Service bei solchen Anweisungen ist, musste der frühere
Vizepräsident Dan Quayle am eigenen Leib erfahren. Er geriet beim Sex mit
seiner Frau Marilyn so in Wallung, dass er am Panik-Knopf, den es in allen
Schlafzimmern gibt, ankam. Die Agenten stürmten augenblicklich das
Schlafzimmer, warfen seine Frau zu Boden und legten sich auf den nackten
Vizepräsidenten, um ihn zu schützen.
Die Privatsphäre leidet aber auch in anderen Bereichen. Die Mitglieder der
Familie Obama werden künftig sogar beim Gang zur Toilette bis zur Tür
begleitet.
Keine Friseurbesuche mehr
Auch eine liebgewonnene Tradition muss
Obama aufgeben. Seit 14 Jahren soll er alle zwei Wochen bei seinem Friseur
Zariff gewesen sein. Dabei saß er immer am selben Stuhl und zahlte 21 Dollar
für den "Obama-Schnitt". Auch da schritt der Secret Service
nun ein. Weil der Salon keine gepanzerten Scheiben hat, wird der Besuch
gestrichen.
Bei einem Besuch bei ihrem Lieblingsitaliener versuchten Barack und Michelle
etwas Normalität zurückzugewinnen. Der Koch sagte anschließend, es sei fast
wie früher gewesen: "Es waren immer nur die beiden. Ab jetzt sind
es eben nur die beiden - und 30 Secret Service-Agenten", berichtete die
New York Times.