Obama-Team hilft beim Geldsammeln für Hillary

Wahlkampfschulden

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Obama-Team hilft beim Geldsammeln für Hillary

Das Team des künftigen US-Präsidenten Barack Obama hat erneut um Spenden gebeten - für die designierte Außenministerin Hillary Clinton. Obamas einstige Rivalin im Rennen um die demokratische Spitzenkandidatur hatte im Vorwahlkampf Schulden gemacht und steht laut einem Bericht der "New York Times" noch immer mit etwa 7,5 Millionen Dollar (5,9 Millionen Euro) in der Kreide. Sobald sie als Außenministerin vereidigt wird, darf sie der "New York Times" zufolge nach den Ethik-Standards der US-Regierung nur noch begrenzt Spenden einsammeln.

Daher bat das Obama-Team in einer E-mail am Freitag alle, die für den späteren Wahlsieger in die Tasche gegriffen hatten, nun noch einmal spendabel zu sein und Hillary zu helfen. Clinton hatte zur Finanzierung ihrer Kandidatur laut Medienberichten 217 Millionen Dollar eingesammelt. Obama brachte es nach offiziellen Angaben der US-Wahlbehörde im Vor- und Hauptwahlkampf zusammen auf 745 Millionen Dollar an Spenden.

750 Millionen Dollar Spenden für Obamas Wahlkampf
Für seinen Präsidentschaftswahlkampf hat Barack Obama mit fast 750 Millionen Dollar (592 Mio. Euro) mehr Spendengelder erhalten als die Kandidaten der demokratischen und republikanischen Partei bei der letzten Wahl vor vier Jahren zusammen. Allein in den Wochen vor der Abstimmung gingen für Obama 104 Millionen Dollar an Spenden ein, wie sein Wahlkampfkomitee mitteilte. Insgesamt unterstützten mehr als 3,95 Millionen Menschen die Kampagne des künftigen US-Präsidenten finanziell.

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