Obama zieht am Wochenende nach Washington

Mit der Familie

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Obama zieht am Wochenende nach Washington

Schrittweiser Umzug ins Weißes Haus: Nach der Rückkehr aus einem Urlaub auf Hawaii am Donnerstagabend (Ortszeit) wird die Familie des künftigen Präsidenten Barack Obama am Wochenende in die US-Hauptstadt Washington umsiedeln. Wie der Sender NBC berichtet, ist das vorläufige Domizil das geschichtsträchtige Hay-Adams-Hotel ganz in der Nähe des Weißen Hauses. Es bietet Glanz und Luxus des späten 19. Jahrhunderts und ist nach ehemaligen berühmten Bewohnern benannt: John Hay, der einst privater Assistent von Abraham Lincoln war, und Henry Adams, Autor und Verwandter der früheren Präsidenten John Adams und John Quincy Adams.

Ins Gästehaus des Weißen Hauses
Am 15. Jänner wird die Familie dann in das Blair House ziehen, das Präsidenten-Gästehaus direkt gegenüber vom Weißen Haus. Hier wollte Obama eigentlich bereits ab Montag seine Zelte aufschlagen, aber das Weiße Haus hatte ihn wissen lassen, dass das Gäste-Domizil aufgrund von verschiedenen langfristig geplanten Veranstaltungen voll belegt sei. Nach der Vereidigung am 20. Jänner ziehen die Obamas dann ins Weiße Haus ein. Bisher hat Obama in einer Villa in Chicago (Illinois) gewohnt.

Die Umzugseile hat auch einen familiären Grund. Für die beiden Töchter Sasha (7) und Malia (10) beginnt bereits am Montag der Ernst des Washingtoner Lebens: Dann gehen sie erstmals in ihre neue Schule in der Bundeshauptstadt. Es ist eine Privatschule, die einst auch Clinton-Tochter Chelsea besucht hat.

Starker Führer
Eine große Mehrheit der US-Bürger hält Barack Obama für einen "starken und entscheidungsfreudigen Führer". In einer am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage schlossen sich 76 Prozent der befragten US-Bürger dieser Ansicht an. Dies ist das beste Ergebnis für einen neu gewählten Präsidenten in rund 30 Jahren, wie der Nachrichtensender CNN berichtete.

Vor dem Amtsantritt des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush vor acht Jahren hatten rund 60 Prozent der Befragten diesen für einen "starken Führer" gehalten. Laut der neuen Umfrage denken außerdem jeweils rund 75 Prozent der US-Bürger, Obama werde den Vereinigten Staaten "den Wandel bringen, den das Land braucht", könne "die Regierung effektiv führen", und sei "ehrlich und vertrauenswürdig". 67 Prozent der Befragten erklärten, sie bewunderten den künftigen Präsidenten.

60.000 Menschen wollen bei Amtseinführung helfen
Da verwundert es wenig, dass rund 60.000 Menschen sich freiwillig gemeldet haben um als freiwillige Helfer bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung Obamas am 20. Jänner angeboten. Das ist ein absoluter Rekord, wie die "Washington Post" am Donnerstag berichtete. Demnach wären die meisten Bewerber schon zufrieden, wenn sie als Wegweiser für die erwarteten Millionen von Besuchern aus allen Teilen der USA eingesetzt würden.

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